Jakobsgut, Zürich
2021 - 2024
Zürich, Schweiz
GRÜNFASSADE
Brutalismus. Revitalisiert
Das Jakobsgut von Otto Glaus und Ruedi Lienhard ist ein bedeutendes Beispiel brutalistischer Architektur der 1960er-Jahre. Die drei Mehrfamilienhäuser mit 51 Wohnungen zeichnen sich durch grosszügige Grundrisse, lichtdurchflutete Räume und markante Fassaden aus. Mit grossen Fensterfronten und vielfältigen Aussenbereichen entsteht eine enge Verbindung zwischen Architektur und Natur.
Von 2023 bis 2024 wurde das Ensemble in enger Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege sorgfältig saniert. Ziel war es, die ursprüngliche Patina zu bewahren und gleichzeitig zeitgemässe Anpassungen vorzunehmen.
Ein zentrales Merkmal sind die in die Fassaden integrierten Pflanztröge, die das Verhältnis von Natur und Architektur unterstreichen. Im Zuge der Sanierung wurden sie mit einem neuen Bepflanzungskonzept versehen. Dieses berücksichtigt die unterschiedlichen Himmelsrichtungen, setzt auf trockenheitsresistente, ganzjährig attraktive Pflanzen und ein System mit maximaler Wasserspeicherfähigkeit. So bleibt die Begrünung trotz minimaler Bewässerung dauerhaft vital.
Die Umsetzung verlangt präzise Planung, ein langlebiges System sowie vorkultivierte Qualitätspflanzen. Damit entsteht eine nachhaltige Begrünung, die den ursprünglichen Entwurf respektiert und den Bau in die Gegenwart überführt als zeitlose Verbindung von Brutalismus und lebendiger Natur.
@APLANTIS
Vera Bader
Gerhard Zemp
AUFTRAGGEBER
F. Aeschbach AG
LEISTUNGEN
SIA 31 - 53
MEDIEN
photo credits: aplantis
ARCHITEKTUR
BÖE Studio Landschaftsarchitekten, Zürich
Züst Gübeli Gambetti — Architektur und Städtebau AG, Zürich
Otto Glaus + Ruedi Lienhard Architektur, 1966 -1969
ZUSAMMENARBEIT
Forster Baugrün, Kerzers - Systembau & Abdichtung
Alfred Forster AG, Golaten - Baumschule
Singenberger AG, Adliswil - Ausführung
MEHR
Bestandsbau
Jakobsgut
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